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Fotos und Videos und unser Logo sind hier zu finden.
Diese Bilder sind mit einem Copyright vermerk auf das Klimacamp München frei zur benutzung.


Pressemitteilungen

6. Pressemitteilung

Klimacamp München
11.09.2018

Die Klimagerechtigkeitsbewegung wächst!
Das erste Klimacamp im süddeutschen Raum war ein voller Erfolg.

Überglücklich, erleichtert und erschöpft. Das sind wohl die drei ersten Adjektive welche die
meisten Mitglieder des Organisationsteams nennen würde, wenn es um die Beschreibung ihrer
momentanen Gefühlslage ginge."Das Klimacamp München, das von 5.9-9.9 in Vaterstetten
stattfand, wurde reghaft von vielen Teilnehmenden genützt um sich weiterzubilden, sich zu
vernetzen, sich auszutauschen, in Aktion zu treten und um neue Ideen zu entwickeln. Damit haben
wir unser Hauptziel erreicht, nämlich einen Raum zu schaffen in dem die lokale
Klimagerechtigkeitsbewegung wachsen und sich gegenseitig stärken kann " so Pressesprecher
Leonhard Martz.

Bereits bei der Auftaktveranstaltung am letzten Mittwoch den 5.9. waren über 100 Menschen vor
Ort. Die Zahl der Campteilnehmenden wuchs jeden Tag ein bisschen an. Durchschnittlich waren ca.
130 Übernachtungsgäste auf dem Campgelände, dazu kamen zahlreiche Tagesgäste die ganz
geziehlt für eine oder mehrere Programmpunkte auf das Klimacamp nach Vaterstetten kamen.
"Die Zeit auf dem Klimacamp war wunderschön und es ist wirklich nicht leicht ein besonders
herausragendes Highlight für die Zeit zu benennen, weil das Niveau generell sehr hoch war. Wir
sind einfach sehr glücklich, dass alles so reibungslos abgelaufen ist" sagt Annika Hombücher, eine
der Pressesprecher*Innen des Klimacamps. Das tolle Ergebnis ist der intensiven Vorbereitung zu
verdanken., viele engagierte Menschen haben sehr viel Kraft und Zeit in die Organisation gesteckt.
Die externen Rückmeldungen waren durchwegs positiv. Sei es von den Teilnehmenden, der
Gemeinde Vaterstetten oder der Presse. Auch von vielen direkten Anwohner*Innen und Menschen
aus dem Umland wurden die Angebote wahrgenommen und gelobt.

Auch der globale Aktionstag "Rise for Climate", bei dem die Gruppe Ende Gelände München die
Elisenstraße in der Innenstadt blockierte und die Forderung nach einer autofreien Stadt lautstark in
die Münchner Stadtgesellschaft trug, war ein großer Erfolg. Die Aktion war friedlich, bunt und
kreativ, während die Forderungen bestimmt und unmissverständlich kommuniziert wurden.
Alle Teilnehmer*Innen der Aktion kamen am Abend des 8. September wohlauf in das Klimcamp
nach Vaterstetten zurück und genossen den Ausklang mit der Band "Nobody's Circus", welche
diesmal ironischerweise im Zirkuszelt auftrat.

Dass es 2019 wieder ein Klimacamp geben soll ist zwar noch nicht in der Gruppe entschieden, aber
einige Mitglieder des Organisationsteams sind sich sicher, dass das erst der Anfang der Geschichte
gewesen sein wird. "Wir haben gemeinsam so viel aufgebaut, es wäre Verschwendung und alles
andere als nachhaltig, das bisher Entstandene nicht weiterzuentwickeln und auszubauen. Wir suchen
auch immer tatkräftige Unterstützung im Team, wer sich in den Prozess einbringen möchte ist
immer herzlich willkommen" so Leonhard Martz.


Hinweis für Journalist*innen
Alle Informationen zum Klimacamp München finden Sie unter: http://www.klimacamp-
muenchen.org
Das vollständige Programm mit ausführlichen Ankündigungstexten finden Sie unter:
http://www.klimacamp-muenchen.org/programm
Pressebilder des Münchner Klimacamps finden Sie unter:https://www.klimacloud.org/nextcloud/index.php/s/i2FbRpCBCdDgoQ6
Bei Rückfragen:
Annika Hombücher - 0163 2075830
Leonhard Martz - 0176 64614453
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5. Pressemitteilung

Klimacamp München
06.09.2018

+++++ Tag X im Hambacher Forst: Klimacamp München solidarisiert sich mit der
Klimagerechtigkeitsbewegung vor Ort +++++



Gerade ereilte uns auf dem Klimacamp München eine Eilmeldung aus Norddeutschland.
Heute wurde von den Aktivist*Innen, die den Wald bis dato vor der Rodung schützen, der Tag X
ausgerufen. Dies bedeutet, dass die Räumung der Besetzung heute begonnen hat. Damit wurde die
im Oktober bevorstehende Rodung der letzten Gebiete einer der ältesten Wälder West - Europas
eingeläutet.
Der ökologisch sehr wertvolle Hambacher Forst im Rheinland ist besonders in Deutschland zum
Symbol der Klimagerechtigkeitsbewegung geworden.

Hier wird deutlich wie profitorientierte Konzerninteressen über Umweltinteressen gestellt werden.
Um dagegen vorzugehen und um die dortigen Ungerechtigkeiten aufzudecken, formieren sich Ende
Oktober aus der Klimagerechtigkeitsbewegung ganz Deutschlands Proteste im Hambacher Forst.

Wir als Klimacamp München sehen und als Teil dieser Bewegung in Süddeutschland und
solidarisieren uns mit den derzeitigen Aktivist*Innen vor Ort.


Hinweis für Journalist*innen
Alle Informationen zum Klimacamp München finden Sie unter: http://www.klimacamp-
muenchen.org
Das vollständige Programm mit ausführlichen Ankündigungstexten finden Sie unter:
http://www.klimacamp-muenchen.org/programm
Pressebilder des Münchner Klimacamps finden Sie unter:
https://www.klimacloud.org/nextcloud/index.php/s/i2FbRpCBCdDgoQ6
Alle Informationen zum Hambacher Forst finden Sie unter: www.hambacherforst.org

Bei Rückfragen:
Annika Hombücher - 0163 2075830
Leonhard Martz - 0176 64614453
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr Organisationskreis Klimacamp München


4. Pressemitteilung

Klimacamp München
06.09.2018

Erstes Münchner Klimacamp startet mit „Asyl-Monologen“ in Vaterstetten
Gestern startete das Erste Münchner Klimacamp mit der Aufführung der „Asyl-Monologe“ der Bühne für Menschenrechte in Vaterstetten. Zum Auftakt kamen über 100 Menschen in die Gemeinde 17 Kilometer östlich von München. Im Laufe bis zum 9. September werden rund 200 Teilnehmende mit ihren Zelten im Camp erwartet.
Im diesjährigen Fokus des Klimacamps steht die Forderung nach einer Mobilitätswende, welche verbunden ist mit der Forderung nach Bewegungsfreiheit für Alle. Das dokumentarische Theaterstück „Die Asyl-Monologe“ erzählt die Flucht- und Lebensrealitäten dreier Protagonist*Innen aus dem globalen Süden. Annika Hornbüchner, Pressesprecherin des Camps, erläutert, warum Flucht und Migration ein zentrales Thema der Klimagerechtigkeitsbewegung sein muss: „Die Klimakatastrophe ist nicht nur die zentrale ökologische, sondern auch die zentrale ethisch-politische Herausforderung der Gegenwart. Die Erderwärmung bedroht die Lebensgrundlage von Millionen, die unmittelbaren Folgen davon sind Armut, Marginalisierung und Flucht.“

"Der Globale Norden ist samt seiner Industrie, dem Verkehr und der Landwirtschaft Hauptverursacher des Klimawandels, während der Globale Süden die Folgen hiervon am meisten tragen muss. Flucht und Migration sind Antworten darauf, welche vornehmlich von den Industriestaaten mit Sterben im Mittelmeer und der Aushöhlung des Asylrechts versucht wird zu unterbinden. Wir fordern daher eine Verkehrswende in Verbindung mit der Forderung Bleiberecht für alle!" Leonhard Martz., Pressesprecher des Klimacamps München.

Auf dem Klimacamp erwartet die Gäste ein vielfältiges Bildungsprogramm voller spannender Workshops, erlebnispädagogische Angebote für Kinder und abwechslungsreiche Abendveranstaltungen rund um die Themen Klimawandel und globale Gerechtigkeit.

Ein Highlight ist die Podiumsdiskussion zum Thema „Wir gestalten die Mobilitätswende!“ am Freitagabend um 20:00 Uhr. Im Rahmen dieser sollen die im vorausgegangenen Workshop erarbeiteten Ideen zu Hindernissen, Potenzialen und Chancen einer Mobilitätswende in München vorgestellt und diskutiert werden.
Die Gesprächspartner*Innen auf dem Podium werden aber auch von ihren persönlichen Misserfolgen, Erfahrungen und Erfolgen berichten, um einen diversen Blick auf Potenziale und Grenzen zivilgesellschaftlichen Wirkens zu bekommen.
Durch die gemeinsame Potenzialanalse der vorgestellten Ideen für eine Mobilitätswende in München und die Reflexion der Handlungsmacht sozialer Bewegungen im Allgemeinen soll die Klimagerechtigkeitsbewegung in München gestärkt und neue Handlungsspielräume eröffnet werden.

Die Podiumsteilnehmer*Innen sind:

Tadzio Müller (Energierefent Rosa Luxemburg Stiftung)
Maria Deingruber (ADFC)
Constantin Boes (Vertreteter der Initivative "Gärtnerplatz Fußgängerzone")
Ein*e Teilnehmer*in des vorausgegangenen Workshops "Wir gestalten die Moblitätswende!" (findet tagsüber am Freitag 7.9. statt)
Moderation: Franziska Buch (Umweltinstitut München e.V.)

Hinweis für Journalist*Innen
Alle Informationen zum Klimacamp München finden Sie unter: http://www.klimacamp-muenchen.org
Das vollständige Programm mit ausführlichen Ankündigungstexten finden Sie unter: http://www.klimacamp-muenchen.org/programm
Wir laden Sie herzlich zum Klimacamp ein und freuen uns über Ihre Berichterstattung. Bittebesuchen Sie uns im Pressezelt. Wir halten eine Pressemappe für Sie bereit und führen Sie gerne durch das Camp. Film- und Fotoaufnahmen vom Campleben bitten wir nur im Rahmen der Führung zu machen, welche vormittags im Zeitfenster von 10-12 Uhr und nachmittags von 14-15 Uhr möglich sind.

Pressefotos finden Sie auf: https://www.klimacloud.org/nextcloud/index.php/s/i2FbRpCBCdDgoQ6

Bei Rückfragen:
Annika Hombücher ­- 0163 2075830
Leonhard Martz - 0176 64614453
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Mit freundlichen Grüßen

Ihr Organisationskreis Klimacamp München


3. Pressemitteilung

München, 05. September 2018

Einladung auf das erste Münchner Klimacamp

Sehr geehrte Repräsentant*innen der Presse,

heute geht es offiziell los! Wir freuen uns sehr herzlich Sie auf das erste Münchner Klimacamp einladen zu dürfen! Seit Samstag den 01. September wird das Camp von vielen tatkräftigen Mitstreiter*Innen aufgebaut. Ein großes Zirkuszelt schmückt den ehemaligen Volksfestplatz. Workshopzelte und eine Feldküche stehen bereit. Wasser und Strom wurden in den Zelten installiert. "Die Duschen, Waschstationen und die Bühne haben wir einfach direkt vor Ort geschreinert", so Andreas vom Organisationsteam. An allen Ecken und Enden wird viel Liebe ins Detail gesteckt.

Das Klimacamp ist während der letzten zehn Monate in vielen tausenden Stunden ehrenamtlicher Arbeit entstanden. Angefangen beim Prozess der Gruppenbildung über die
ersten gemeinsam getroffenen Entscheidungen bis hin zu der konkreten Durchführung. Herausgebildet hat sich ein loses Bündnis von Menschen die unabhängig von Vereins-, oder Parteiarbeit agieren. Unter anderem machen diese Umstände das Camp zu einem besonderen Ort. Hier sind auf Basis von politischen und ethischen Überzeugungen Menschen zusammen gekommen, die sich vorher kaum oder nicht kannten. Das Bewältigen einer solchen Kollektivaufgabe schweißt zusammen und bildet einen starken Kern, der im Bundesland Bayern bereits als Herz der Klimagerechtigkeitsbewegung dieser Region gelesen werden kann.

Das Bildungsprogramm des Klimacamps, das von 05. bis 09. September 2018 wird in Vaterstetten bei München stattfinden wird, setzt sich zusammen aus einem Kinderprogramm, Workshops und einem Abendprogramm rund um Klimawandel und Globale Gerechtigkeit. Abgerundet wird dies durch den Aktionstag am Samstag, den 08. September, welcher im Rahmen des „Rise for Climate“ organisiert werden wird.

Als erstes selbstorganisiertes Klimacamp in Süddeutschland sehen wir uns als Teil der globalen Klimagerechtigkeitsbewegung, die den Anspruch hat, soziale und ökologische Antworten auf die aus dem Klimawandel resultierenden Herausforderung zu finden. Im diesjährigen Fokus steht die Forderung nach einer Mobilitätswende, welche verbunden ist mit der Forderung nach Bewegungsfreiheit für Alle. Entsprechend werden heute am 05. September um 20:00 Uhr als Auftaktveranstaltung die "Asyl-Monologe" der Bühne für Menschenrechte auf dem Camp aufgeführt.

"Das Sterben in der Sahara und im Mittelmeer ist zynische Realität der klima- und menschenfeindlichen Produktions- und Handelsverhältnisse. Der Globale Norden raubt aus, derGlobale Süden wird ausgeraubt. Menschen müssen ihr Leben auf der Flucht lassen. Dürren, Überschwemmungen, Krieg um Rohstoffe und Landraub sind Gründe für die Migration. Wir fordern globale Gerechtigkeit.", so Annika Hombücher, Pressesprecherin des Klimacamps München.

Die Asyl–Monologe erzählen die Flucht- und Lebensrealitäten dreier Protagonist*innen. Dem dokumentarischen Theater schließt sich ein Publikumsgespräch, moderiert von Narges Nasimi, an. Expert*innen können hier Ihre Fragen beantworten. Resty Nsubuga ist aktiv bei Beyond Color http://www.beyondcolor.de/ und LeTRa www.letra.de. Hierin versucht sie als Person mit Flucht- und Rassismuserfahrung vor allem die Queere Community bewusst und inklusiv gegenüber Schwarzen Menschen, Personen of Color und deren Erfahrungen zu gestalten. Moustapha Biaye setzt sich in Form von politischem Protest und politischer Asylbegleitung auf den Straßen sowie in den AnkER-Zentren für Bleiberecht und gegen Rassismus ein. Das Organisationsteam des Klimacamps freut sich sehr darüber, die Bühne für Menschenrechte für eine Aufführung gewonnen zu haben.

Das vollständige Programm mit ausführlichen Ankündigungstexten finden Sie unter:  http://www.klimacamp-muenchen.org/programm

Wir laden Sie herzlich zum Klimacamp ein und freuen uns über Ihre Berichterstattung. Bittebesuchen Sie uns im Pressezelt. Wir halten eine Pressemappe für Sie bereit und führen Sie gerne durch das Camp.

Film- und Fotoaufnahmen vom Campleben bitten wir nur im Rahmen der Führung zu machen, welche vormittags im Zeitfenster von 10-12 Uhr und nachmittags von 14-15 Uhr möglich sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Organisationskreis Klimacamp München 2018

Kontakt:
Annika Hombücher
01632075830

Leonhard Martz
017664614453

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2. Pressemitteilung

München, 03. September 2018

Asyl-Monologe auf dem ersten Münchner Klimacamp am 5. September 2018 in Vaterstetten

Vom 05. bis 09. September 2018 findet in Vaterstetten bei München das erste selbstorganisierte Klimacamp in Süddeutschland statt. Das Klimacamp München begreift sich als Teil der neuen Klimagerechtigkeitsbewegung, die den Anspruch hat, soziale und ökologische Antworten auf die aus dem Klimawandel resultierenden Herausforderung zu finden. Im Fokus steht die Forderung nach einer Mobilitätswende, welche verbunden ist mit der Forderung nach Bewegungsfreiheit für Alle. Entsprechend werden die "Asyl-Monologe" der Bühne für Menschenrechte am 05. September auf dem Camp vorgeführt.

"Das Sterben in der Sahara und im Mittelmeer ist zynische Realität der klima- und menschenfeindlichen Produktions- und Handelsverhältnisse. Der Globale Norden raubt aus, der Globale Süden wird ausgeraubt. Menschen müssen ihr Leben auf der Flucht lassen. Dürren, Überschwemmungen, Krieg um Rohstoffe und Landraub sind Gründe für die Migration. Wir fordern globale Gerechtigkeit.", so Annika Hombücher, Pressesprecherin des Klimacamps München.

Die Asyl–Monologe erzählen die Flucht- und Lebensrealitäten dreier Protagonist*innen. Dem dokumentarischen Theater schließt sich ein Publikumsgespräch, moderiert von Narges Nasimi, an. Expert*innen können hier Ihre Fragen beantworten. Resty Nsubuga ist aktiv bei Beyond Color und LeTRa. Hierin versucht sie als Person mit Flucht- und Rassismuserfahrung vor allem die Queere Community bewusst und inklusiv gegenüber Schwarzen Menschen, Personen of Color und deren Erfahrungen zu gestalten. Moustapha Biaye setzt sich in Form von politischem Protest und politischer Asylbegleitung auf den Straßen sowie in den AnkER-Zentren für Bleiberecht und gegen Rassismus ein.

Das Bildungsprogramm des Klimacamps setzt sich zusammen aus einem Kinderprogramm, Abendprogramm und Workshops rund um Klimawandel und globale Gerechtigkeit. Abgerundet wird dies durch den Aktionstag am Samstag, den 08. September, welcher im Rahmen des „Rise for Climate“ stattfindet.

05. September 2018, 20 Uhr: Die Asyl-Monologe - Dokumentarisches Theater der Bühne für Menschenrechte mit anschließendem Publikumsgespräch.
06. September 2018, 20 Uhr: BRAND I - Filmvorführung - Premiere im süddeutschen Raum
07. September 2018, 20 Uhr: Podiumsdiskussion: Wir gestalten die Mobilitätswende! Hindernisse - Potenziale - Chancen

Vollständiges Programm mit Ankündigungstexten des Klimacamps: http://www.klimacamp-muenchen.org/programm

Seit Oktober 2017 arbeitet eine Gruppe von ehrenamtlich engagierten Menschen daran, das erste Münchner Klimacamp zu organisieren. Seit Samtag, den 01. September wird das Camp aufgebaut. Duschen und Bühne werden dirket vor Ort geschreinert. Die Zelte sind schon hochgezogen.
Ziel der Organisatior*Innen ist es, die Dringlichkeit für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sichtbar zu machen, sich zu vernetzen, gemeinsam in Aktion zu treten und Forderungen durch kreativen Protest in die Öffentlichkeit zu tragen.

"Die globale Klimakrise ist eine rassistische Krise. Durch Kolonialismus gewachsene Machtverhältnisse entscheiden heute darüber, wer von den Folgen des Klimawandels verschont bleibt und wer nicht. Dies führt dazu, dass 7 von 10 der durch die Klimakrise verletzlichsten Länder in Sub-Sahara Afrika liegen. Während z.B. reiche Länder, wie Deutschland, England oder die USA, die mit am meisten zum menschgemachten Klimawandel beitragen, die Folgen kaum zu spüren bekommen oder sich davor schützen können. Die rassistische Visa- und Grenzpolitiken sind ebenso Konsequenzen einer durch Kolonialismus entstandenen Weltordnung, die wir kritisieren wollen.", so Leonhard Martz vom Klimacamporgateam.

Bildmaterial:
Organisator*innen: http://www.klimacamp-muenchen.org/images/klimacamp/Gruppenfoto-min.jpg
Flyer Asyl-Monologe: im Anhang

Asyl-Monologe: http://buehne-fuer-menschenrechte.de/asyl-monologe/

Wir laden Sie herzlich zum Klimacamp ein und freuen uns über Ihre Berichterstattung. Bitte besuchen Sie uns im Pressezelt. Wir halten eine Pressemappe sowie eine Führung durchs Camp für Sie bereit. Film- und Fotoaufnahmen vom Campleben selbst bitten wir nur im Rahmen der Führung zu machen sowie nur im Zeitfenster von 10-12 und 14-15 Uhr vormittags.

Kontakt:
Annika Hombücher
01632075830
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1. Pressemitteilung

München, 17. August 2018
Erstes Münchner Klimacamp im September 2018
Eine neue soziale Bewegung leistet Pionierarbeit in Sachen Klimaschutz

In dem selbstorganisierten Camp am Rande Münchens wollen Aktivist*innen durch Workshops und Aktionen auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam machen. Das Klimacamp München begreift sich als Teil der neuen Klimagerechtigkeitsbewegung, die den Anspruch hat, soziale und ökologische Antworten auf die Herausforderung des Klimawandels zu finden.

Seit Oktober 2017 arbeitet eine Gruppe von ehrenamtlich engagierten Menschen daran, das erste Münchner Klimacamp zu organisieren. Vom 05. bis 09. September 2018 ist es soweit: In Vaterstetten bei München findet das erste Klimacamp in Süddeutschland statt. Ziel der Organisator*innen ist es, die Dringlichkeit für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sichtbar zu machen, sich zu vernetzen, gemeinsam in Aktion zu treten und Forderungen durch kreativen Protest in die Öffentlichkeit zu tragen. Das Camp wird selbstorganisiert sein. Das heißt: Vom Aufbau über das tägliche Kochen bis hin zum Abbau wollen die Campteilnehmer*innen in dieser Zeit solidarisch, basisdemokratisch und herrschaftskritisch zusammenleben.

Neben einem breiten Bildungsangebot mit selbstorganisierten Workshops bietet das Abendprogramm mit Podiumsdiskussion, Filmvorführung und Theaterprogramm reichlich Möglichkeiten, in die Themen rund um Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einzutauchen. Abgerundet wird das ganze durch den Aktionstag am Samstag, den 08. September, welcher im Rahmen des „Rise for Climate“ stattfindet. Unter dem Motto „die Straßen gehören uns“ soll den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben werden, sich an bereits angekündigten Aktionen anderer Gruppen in München zu beteiligen.

Das Münchner Klimacamp legt den Fokus dabei auf den bisher noch weitgehend unbeachteten Bereich Mobilität. Knapp ein Fünftel der deutschen Treibhausgasemissionen stammen aus dem Verkehrssektor. Es ist der einzige Sektor, in dem im Vergleich zu 1990 die Emissionen nicht zurückgegangen, sondern weiter angestiegen sind. Damit ist der Autoverkehr eine der Hauptursachen für die globale Klimakrise. „Auf dem Klimacamp in der Autostadt München wollen wir über die Notwendigkeit des Ausstiegs aus der fossilen Automobilindustrie diskutieren und Visionen für eine klimafreundliche Mobilität sowie globale Klimagerechtigkeit entwerfen“, sagt Leonhard Martz vom Münchner Klimacamp Bündnis.

Klimastudien wie zuletzt die neueste Prognose eines internationalen Forscherteams der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA, kurz PNAS, warnen immer wieder vor den gefährlichen Auswirkungen des Klimawandels. Zunehmende Wetterextreme wie die Hitze der letzten Wochen zeigen zudem, dass die Folgen der Klimaerhitzung real und bereits deutlich spürbar sind. Unzureichende Maßnahmen der Politik, Industrieinteressen und festgefahrene Konsumgewohnheiten verhindern jedoch bisher notwendige Schritte, um auf die Herausforderung der bevorstehenden Klimakatastrophe zu reagieren. Zeitgleich erkennen immer mehr Menschen den Klimawandel als ein drängendes Problem an. In den letzten Jahren haben sich Klimacamps als Orte der Vernetzung und Aktionen in Deutschland und Europa immer weiter etabliert. Besonders bekannt sind in Deutschland die Camps in und um die deutschen Braunkohlereviere geworden, wie zum Beispiel das Klimacamp im Rheinland.

Alle Infos zum geplanten Klimacamp in München, Details zum Workshop- und Abendprogramm sowie das Selbstverständnis der Oragnisator*innen finden Sie auf www.klimacamp-muenchen.org.